Asien

72 Stunden in Tokyo

Halloween; Tokyo; Japan; costume

Allein die unvorstellbare Größe und die atemberaubende Skyline der Stadt sind Gründe für eine Reise zu dieser japanischen Metropole. Auf der anderen Seite hat die Stadt auch kleine Nebenstraßen mit besonderen Restaurants zu bieten. Die Mischung aus der traditionellen Kultur Japans und die emporschnellenden Hochhäuser machen diesen Ort so einzigartig – Willkommen in Tokyo!


Aufgrund von sehr billigen Flügen und einem freien Wochenende entschieden wir uns spontan von Australien nach Tokyo zu fliegen, um für 72 Stunden eine neue Welt zu erkunden. Zu den Highlights in der Metropole zählen der frische Fischmarkt, mit Delikatessen soweit das Auge reicht, und ein aufregendes Nachtleben mit gigantischen Leuchtreklamen.

tokyo; night; advertising; Japan
Tokyo at night.

Zu Beginn waren wir in Rappongi, einem internationalen Stadtteil, welcher aber sehr authentisch und traditionell gewirkt hat. Das merkt man auch, sobald man auf den Straßen nur Asiaten antrifft. Als die Sonne langsam hinter der Skyline verschwindet, kommen immer mehr faszinierende Menschen auf die Straße, um die Nacht zum Tag zu machen. Hierfür können wir die Stadteile Rappongi, Shibuya und Shinjuku empfehlen. Zu unserer Überraschung trafen wir viele verrückte, junge Menschen, die mit ihrer Lebensfreude die Straßen füllen.

Von Tatami-Matten bis hin zu köstlichem Sushi in der Metropole

Um das traditionelle Japan besser kennenzulernen, entschieden wir uns in einem Zimmer in der Wohnung eines Japaners zu übernachten. Der Gästeraum war komplett ausgelegt mit typischen Tatami-Matten, die aus Reisstroh geflochten werden. Leider ist das nicht allzu bequem, weswegen unser Gastgeber noch Futons bereitstellte auf welchen man sehr gut und tief schläft.

Am nächsten Tag nahm er uns zu einem versteckten Sushi-Restaurant abseits der großen Straßen mit. Das Sushi wurde keine 2 Meter von unserem Tisch aus zubereitet. Der Koch röstete Oktopusse mit einem Bunsenbrenner an. Obwohl wir auch hier kein Wort verstanden von dem was wir aßen, genossen wir das Essen unheimlich.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis war außergewöhnlich, denn es war deutlich billiger als das vorgefertigte Sushi in westlichen Supermärkten.

Tokyo; skyline; skyscraper
Skyline of Tokyo

Ohne es wirklich geplant zu haben, hatten wir die Möglichkeit Halloween in Tokyo zu verbringen. Womöglich eines der besten Erlebnisse, die man sich vorstellen kann. Wirklich jeder dort (außer uns) läuft in Disney-Kostümen rum oder verkleidet sich als Batman auf einem aufgemotzten Motorrad.

Insgesamt hat uns Tokyo unglaublich gut gefallen, gerade die Mischung das traditionellen Elementen wie Tempel inmitten von gigantischen Gebäuden ist spektakulär. Auch wenn es nicht der billigste Ort ist, ist es eine atemberaubende Erfahrung, die man nicht verpasst haben sollte.

ありがとうございます

Arigatou gozaimasu (Vielen Dank!)

Markus Travel Tips:

Achtung – die Ubahnen und Innenstadt-Züge fahren nur bis Mitternacht. Taxis sind leider relativ teuer.

Unbedingt ein Restaurant besuchen, in dem man die Speisekarte nicht versteht – vertraut mir, es ist eine tolle Erfahrung!

 

Schreibe einen Kommentar